28.07.10|10:20
1,8 Kilometer lange Begrenzung ausgelegt

Neues Ölleck im Golf von Mexiko – Schiff rammte Bohrturm


Von: MS

Neue Hiobsbotschaft vom Golf von Mexiko. Medienberichten zufolge schoss vor der Küste Louisianas nach einem Schiffsunfall eine 30 Meter hohe Fontaine aus Öl und Gas aus dem Meer. Auf der Meeresoberfläche bildete sich ein neuer Ölteppich.

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Neues Ölleck im Golf von Mexiko – Schiff rammte Bohrturm

Neues Ölleck im Golf von Mexiko

Nachdem bei der geplanten Versiegelung der BP-Ölquelle im Golf von Mexiko derzeit alles relativ planmäßig verläuft, gab es am Dienstag eine neue Schreckensmeldung aus dem Katastrophengebiet.

Der Einsatzleiter der US-Regierung im Kampf gegen die Ölpest, Admiral Thad Allen, teilte mit, dass bei einem Schiffsunfall eine Ölquelle aufgerissen wurde. Ein Boot der US-Küstenwache hatte am Dienstag eine Plattform gerammt in deren Folge eine unbekannte Menge Öl ins Meer geströmt sei. Auf der Meeresoberfläche hat sich ein „leichter Ölfilm“ gebildet. Die Ölquelle war ursprünglich im Jahr 2008 aufgegeben wurden.

Auf den Zwischenfall in einer Bucht rund 100 Kilometer südlich von News Orleans  konnte schnell reagiert werden, da sich in der Region derzeit aufgrund der seit über drei Monaten anhaltenden BP-Ölkatastrophe mehr als tausend Schiffe im Einsatz befinden. Zur Eindämmung des Ölteppichs, welcher ca. 1,6 Kilometer lang und 50 Meter breit sein soll, wurde im Umkreis der Unfallstelle eine ca. 1,8 Kilometer lange Begrenzung ausgelegt.

Laut Medienberichten ist als Besitzer des Bohrloches das Unternehmen Cedyco gemeldet. Cedyco war bisher allerdings zu keiner Stellungnahme bereit.

Weitere Informationen zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sowie aktuelle Live-Bilder vom Bohrleck finden Sie auf der Themenseite „Ölkatastrophe im Golf von Mexiko“.



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